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Mazola Rund ums Öl
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Die Geschichte von Mazola Als die Spanier um 1500 andalusisches Öl in die Neue Welt brachten, nahmen sie von dort zwei Ölpflanzen mit, die bald ihren Siegszug um die Welt antreten sollten: die Sonnenblume aus Nordamerika und den Mais aus Mexiko.

Carl von Linné gab dem Mais den lateinischen Namen „Zea mays“. In der Sprache der Dakota heißt Mais Mondamin. Das Wort Mais geht in seinem Ursprung auf die Taino - einen karibischen Stamm - zurück. Mehr als 500 Sorten waren den Indianern bekannt. Sie unterschieden sich nicht nur in der Kolbenlänge (8, 10 oder 12 Körnerreihen), sondern auch in der Härte des Korns, in Geschmack und Farbe (weiß, gelb, braun, rot, schwarz, blau, gefleckt, gestreift).

Uralte Kulturpflanze

Wissenschaftler gehen davon aus, dass das vielfältig verwendbare Getreide bereits seit 8000 Jahren kultiviert wird. Im mexikanischen Hochlandtal von Tehuacan diente Mais schon um 5000 v. Chr. als Nahrungspflanze. Ab 3600

v. Chr., so belegen Funde winziger Maiskölbchen, bauten die Ur-Mexikaner das Getreide an. Die Mayas sahen die Kolben nicht nur als Grundnahrungsmittel an, sondern auch als Ursprung der Menschwerdung, Anfang aller Dinge und Geschenk der Götter. Mais symbolisierte Leben, Wachstum und Kultur. "Menschen aus Mais" nannten sich die Mayas und noch heute wird in Südamerika die göttliche Gabe Mais ehrfurchtsvoll mit "Su Alteza" bezeichnet, was übersetzt so viel wie "Eure Hoheit“ bedeutet.

In Mitteleuropa erging es dem Mais ähnlich wie der Kartoffel. Die Reichen pflanzten ihn lange Zeit als Zierpflanze in ihre Gärten. Erst im achtzehnten Jahrhundert, als ein kaiserlicher Erlass den Mais vom Zehent befreite, wurde er so billig, dass ihn sich auch arme Leute leisten konnten. Sie züchteten ihn für ihre Ernährung, und der Mais bekam den Ruf eines Armeleuteessens.

Mais steckt voller Ideen

Was man alles aus Mais machen kann, entdeckten die Menschen der Moderne erst nach und nach: zum Beispiel Maismehl, Maisstärke, Maisgries (Polenta) sowie Einfachzucker (Dextrose). Einige Indianerstämme Südamerikas gewannen aus Mais sogar Alkohol, indem sie die Körner zerkauten, ausspuckten und vergären ließen. Puffmais (Popcorn) und Maisflocken (Cornflakes) konnten erst mit Hilfe moderner Technik hergestellt werden.

Dass man aus Maiskeimen wertvolles Öl (z.B. MAZOLA Maiskeimöl) gewinnen kann, wurde erst in jüngerer Zeit entdeckt. Im Amerika der Bürgerkriegszeit begann man mit der Herstellung von Maisstärke. Die weiteren Bestandteile des Mais, beispielsweise Ballaststoffe, Proteine und auch Maiskeime, wurden weggeworfen, bis man entdeckte, dass darin wertvolles Öl enthalten ist. Im Jahre 1889 wurde Maiskeimöl erstmals gewonnen. In MAZOLA Maiskeimöl steckt eine mehr als 90-jährige Erfahrung in der schonenden Herstellung von Maiskeimöl.

Olivenöl - ein Geschenk der Natur

Seit mehr als 6000 Jahren nutzen Menschen den Olivenbaum, auch Ölbaum genannt. Damit gehört die Olive, wie auch Getreide und Wein, zu den ältesten bekannten Lebensmitteln. Noch heute nehmen die Landarbeiter im Süden Europas zu Mittag eine Art „Ur-Mahlzeit“ ein: Brot, mit Olivenöl beträufelt, und ein Glas Wein.

Gold in flüssiger Form

Schon der griechische Dichter Homer bezeichnete Olivenöl als „flüssiges Gold“. Denn für die Völker der Mittelmeerstaaten war Öl schon vor langer Zeit weit mehr als ein Nahrungsmittel: es war Medizin, Zaubermittel und eine Quelle von Reichtum und Macht. Ein wohlhabender Grieche der Antike verbrauchte im Jahr etwa 55 Liter des goldenen Saftes. Davon wurden nur 20 Liter verzehrt. 30 Liter dienten der Körperpflege, drei Liter wurden als Lampenöl verwendet, der Rest als Medizin. Noch heute beträgt der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch der Griechen rund 20 Liter im Jahr. Über die Küchengewohnheiten der alten Griechen heißt es bei Aristophanes: Ob Gemüse oder Fleisch, Gebäck oder Süßspeisen, alles wurde mit Öl zubereitet. Und Freitags gab es immer Fisch und Öl. Die begehrte Ware, in Amphoren abgefüllt, wurde exportiert und diente mitunter auch zur Bezahlung.

Rituelles Symbol

Der Olivenbaum symbolisierte Überfluss, Pracht und Frieden. Seine Zweige krönten die Häupter der Sieger in friedlichen Spielen und blutigen Kriegen. Zweige und Kränze des Ölbaumes, Sinnbilder der Segnung und Reinigung, wurden Göttern und mächtigen Herrschern dargereicht. Im Grab des Pharaos Tut-Ench-Amun fand man Olivenzweige als Opfergabe. Ölbäume prägten die felsige Landschaft Griechenlands und waren Säulen der hellenischen Gesellschaft. Sie waren so heilig, dass derjenige, der einen der kostbaren Bäume fällte, mit dem Tod oder Exil rechnen musste.

Das Wissen vom Anbau des Ölbaums verbreitete sich ab 5000 v. Chr. von Kreta bis nach Syrien, Palästina und Israel. Später erreichte es die Südtürkei, Zypern und Ägypten. Bis 1500 v.Chr. war Griechenland Hauptanbaugebiet. Im 8. Jahrhundert v. Chr. wurde die Ölbaumkultur nach Süditalien und Nordafrika, später auch nach Südfrankreich gebracht.

Ölivenöl - der Allrounder

Im alten Rom verwendeten die Frauen Olivenöl nicht nur zur allmorgendlichen Haarpflege, sondern kannten auch seinen kulinarischen Wert. Eine römische Weisheit lautete: „Zur Bereitung eines guten Salates gehören vier Personen. Ein Verschwender, der das Öl, ein Geiziger, der den Essig, ein Weiser, der das Salz gibt und ein Narr, der den Salat mischt.“ Irgendwann verwendeten die Römer so viel Öl, dass sie es aus anderen Provinzen, vor allem Spanien, einführen mussten.

Im Land der Hebräer legten König Salomon und König David großen Wert auf den Ölbaumanbau. König David ließ Olivenhaine und Lagerhäuser sogar bewachen, um die Sicherheit der Bäume und des wertvollen Öls zu gewährleisten. Auch in der Bibel finden sich Zeugnisse der mythischen Bedeutung des Ölbaumes und des Öls. Nachdem Noah mit der Arche auf dem Ararat gelandet war, wurde er von einer Taube begrüßt, die einen Ölzweig im Schnabel hielt – ein Symbol des Neuanfangs. Picasso greift mit seiner berühmten Friedenstaube ebenfalls dieses Motiv auf. Im katholischen Glauben hat Öl bis heute eine rituelle Funktion. Sterbende werden mit einem Tropfen Öl dem Schöpfer übergeben und Täuflinge werden gesalbt, wenn sie in den Schoß der Kirche aufgenommen werden.

Und was war mit den Germanen?

Unseren Vorfahren, den Germanen, war der Ölanbau lange unbekannt, stattdessen verwendeten sie Butter und Schmalz als Speisefett und reinigten sich mit Seife und Lauge. Zur Beleuchtung entfachten sie ein Herdfeuer oder zündeten Fackeln an. Olivenöl aus dem Mittelmeerraum zu importieren, kam wegen der hohen Transportkosten nicht in Frage. Erst im 12. Jahrhundert kam man auf die Idee, Öl aus einheimischen Pflanzen zu pressen – vorwiegend aus Lein, Mohn und verschiedenen Nüssen.

In Asien verwendet man seit jeher fast ausschließlich Öl zum Kochen, Braten und Backen. Pikantes Sesam- oder Chiliöl verleiht asiatischen Gerichten Charakter. Diese Öle gelten dort als Gewürze.

Mazola Öl
wird mit größter Sorgfalt hergestellt. Nur so ist höchste Qualität gewährleistet.

  
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Öl ist nicht gleich Öl. Ob Maiskeimöl, Distelöl oder Olivenöl - die geschmacklichen Variationen sind einfach unbeschreiblich. Wir versuchen es trotzdem ...